Radfahrten

Bei diesen von Stadtführern begleiteten Radfahrten radeln Sie durch das Brügger Hinterland mit seinen typischen geographischen Kennzeichen. Diese Strecken können in drei Stunden zurückgelegt werden, falls Sie  aber eine längere Pause machen möchten, können Sie Ihren Begleiter mehr als drei Stunden in Anspruch nehmen.

Sie kümmern sich um die Fahrräder für die Teilnehmer Ihrer Gruppe und wir besorgen Ihnen den Begleiter.

Die Schlösser


Abfahrt in Brügge und durch die Boomstraat und Diksmuidse Heirweg. Zuerst geht es nach Beisbroek, einem Heidegebiet aus dem 12. Jahrhundert mit einem Landhaus aus dem Jahre 1830. Heutzutage ist es Städtisches Eigentum mit einer Oberfläche von 98 ha. Das Schloss Tudor wurde 1904 im neugotischen Tudorstil gebaut und ist seit dem Jahre 1981 Eigentum der Stadt Brügge. Das dritte Schloss ist das Schloss von Loppem, ein neugotischer Bau aus dem Jahre 1859, ein Entwurf vom Architekten J.B. Bethune. Das Schloss von Tillegem stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und steht an der Stelle einer Burg aus dem 14. Jahrhundert. Heutzutage ist es Eigentum der Provinz Westflandern. Die Fahrt endet in Brügge.

Die Zwinpolder

Abfahrt in der Brügger Stadtmitte zum Stadttor Dampoort, weiter an den Kanälen Damse Vaart und Zuidervaartje entlang zur alten Befestigungsanlage. Das erstes Ziel ist Damme, ein mittelalterlicher Vorhafen von Brügge. Vor allem die Kirche und das Spital aus dem 13. Jahrhundert und das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert sind einen Besuch sicher wert. Danach kommt die Kanallandschaft mit Deichen aus dem 12. und dem 13. Jahrhundert: Oude Sluissedijk und Zeedijk. Das Lapscheurse Gat ist ein Seitenarm vom Zwingeul, entstanden im 16. Jahrhundert. Oostkerke ist ein typisches Polderdorf; da befinden sich die Sankt Quintenskirche (Taufbecken aus dem Jahre 1646) und die Grundmauern des Schlosses aus dem 14. Jahrhundert. Die Fahrt führt am Kanal Brügge-Sluis entlang zurück nach Brügge. Dieser Kanal wurde 1811 im Auftrag Napoleons gegraben.

 

Die Küstenpolder


Abfahrt in der Brügger Innenstadt über die Scheepsdalebrücke, am Kanal Oostendse Vaart entlang. Erstes Ziel sind die Meetkerkse Moeren, ein Torfgewinnungsgebiet im Mittelalter mit einer Oberfläche von 570 ha, 1,5 m unter Meereshöhe, mit typischer Fauna und Flora. Dann kommt Lissewege dran, ein ruhiges Polderdorf mit als Höhepunkt der frühgotischen Kirche mit ihrem typischem Polderturm. dem Abteigut mit seiner monumentalen Zehntscheune aus dem 13. Jahrhundert. Der Boudewijnkanal bringt den Besucher zurück nach Brügge. Dieser Kanal wurde am Ende des 19. Jahrhunderts gegraben und bildet die Verbindung zwischen Brügge und Zeebrügge. Er hat eine Länge von 11,5 km und eine Breite von 80 m.